„adda“

Das gestreifte Kind, das ohnehin schon mit zwei Sprachen zurechtkommen muss und längst beschlossen hat, lieber mit dem Hund zu reden, schlägt sich in dem ganzen Sprachchaos hier blendend.
Ich grundsätzlich auch. Bis heute. Heute hat mir die deutsche Babysprache den Rest gegeben. „Ei“, das wusste ich schon, heißt „nicht draufhauen!“. Dass „Ei“ (und Sie wissen, mit Eiern hab ich eh meine Schwierigkeiten) aber nur die Spitze des Eisbergs war, geht mir erst jetzt auf.

Das gestreifte Kind ist nämlich gerade mit seiner Oma und die machen
jetzt „adda“.

„Wat?“
„Adda!“

Genau. Adda.

Mayday.

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8 Antworten to “„adda“”

  1. Afra Evenaar Says:

    kannst Du nicht eines der Tiere aus der Fabelgruppe zu HIlfe rufen? War da nicht ein Nasenhorn dabei?

  2. Lakritze Says:

    Also, wenn ich mich recht erinnere (es ist lange her), heißt »Atta-atta« »Ich gehe jetzt, auf Wiedersehen«. Das scheint mir aber ein anderer Dialekt von Oma.
    Naja, das Nasenhorn wird’s wissen.

  3. oachkatz Says:

    Vermutlich verwandt und etwas abgewandelt: adda-gehen, also spazierengehen. Richtig? Mensch, Waschbär, was Du jetzt alles lernen darfst!

  4. oachkatz Says:

    Kommt die Oma aus dem Süddeutschen? Oder ist Adda regional unbeeinflusste Hochsprache?

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