19 – Ein Buch, das du schon immer lesen wolltest

Ein Buch? Nur eins? Ich soll mich beherrschen?

In meinem Regal warten einige Bücher auf den Tag, an dem ich nichts aber auch gar nichts tun muss. Das sind alles ziemliche Schinken und daher schwierig unterzubringen zwischen den Büchern, die ich bis gestern lesen muss. Nichts liegt mir ferner als eiserne Disziplin, aber Die Ästhetik des Widerstands kann man eher schlecht mal so  zwischendurch, als Ablenkung hinter die Kiemen schieben. Ähnlich sieht es mit Die Schlafwandler von Broch aus oder mit dem Buch der Unruhe von Pessoa.

Dann gibt es noch Bücher die ich aus Gründen der Ehrfurcht erst anfassen will, wenn ich nichts, also wirklich nichts zu tun habe, so ein bis zwei Jahre am Stück nichts zu tun, diese Jahre würde ich dann dem  Großen Weißen Wal Ulysses und dem Großen Roten Wal (Proust) widmen.

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4 Antworten to “19 – Ein Buch, das du schon immer lesen wolltest”

  1. lokalreporter Says:

    ulysses war meine einstiegsdroge, hat unglaublichen eindruck hinterlassen, mich beeinflusst und geprägt. gehört für mich zu den 10 heiligen werken der literatur!

  2. lokalreporter Says:

    der idiot von dostojewskij, ein unglaublich lexischer schinken. wirkte damals auf mich, unter drogeneinfluss gelesen, wie eine imitierte psychose.

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