
Die Wiegekarte des Vaters, wie Sie sehen können, in Rosarot.
Sollten Sie sich fragen, was eine Wiegekarte ist, bitteschön: Eine Wiegekarte ist ein kleines Heft, in das man regelmäßig, lieber einmal zu oft, das Gewicht des Säuglings einträgt. Damit man der stillenden Mutter, die, wie Sie sicher wissen, mitunter die größte Gefahr für das Neugeborene darstellt, sofort auf die Schliche kommt, sollte Sie von der DIN für Neugeborene und Kleinkinder auch nur haarbreit abweichen.
Gab es in den Siebzigern offenbar zum Kind dazu. Bei meinem Modell war keine Karte mehr dabei, worüber ich mich hiermit offiziell beschwere.
Tags: DIN, Kinderkram, Schätze
27. Juli 2011 um 17:03 |
Ich würde das Kerlchen vielleicht doch ab und zu mal auf die Küchenwaage legen. Und im Zweifelsfall die Nahrungszufuhr drosseln. Nicht dass es Dir noch über den Kopf wächst, ehe es laufen kann.
27. Juli 2011 um 18:00 |
Meine Küchenwaage wiegt ja nur bis 2 Kilo. Oder 5. Ich weiß es nicht mehr. Auf jeden fall reicht es nicht mehr. Wenn es so groß ist wie ich und immernoch nur robbt, muss es ins Internat.
27. Juli 2011 um 18:30 |
bevor er ins internat kommt, sollte er unbedingt erstmal ins internet. gibts denn ein aktuellgewogenes foto?
27. Juli 2011 um 21:28 |
jedes foto, das man nicht macht, das hat man nicht gemacht, hat die oma gesagt. recht hatse. fotos gibt es. aber nicht hier.
27. Juli 2011 um 21:58 |
wieviel wiegt er denn?
27. Juli 2011 um 22:21 |
Sechseinhalb Kilo. Absolut DIN-konform.
28. Juli 2011 um 09:35
na, wenn das die oma hört .. sechseinhalb kilo wog ich bereits bei der geburt
)
28. Juli 2011 um 13:14 |
Noch besser wäre doch das Goldstück. Statt der Karte, nicht statt Kind natürlich.
28. Juli 2011 um 14:44 |
Ja, finde ich auch. Es gab nur ein lausiges Bübchen – Pflegepaket zum Kind dazu. Kein Gold, keine Wiegekarte, nicht mal eine schlecht übersetzte Gebrauchsanweisung.
Servicewüste.
2. August 2011 um 14:20 |
Manche Kinder sind mit Gold einfach nicht aufzuwiegen!